Schlafstörungen Baby – Ratgeber

Schlafstörungen Baby – Ratgeber

Schlafstörungen BabySchlafstörungen Baby – Wenn die Kleinen Probleme beim Ein- und Durchschlafen haben

Schlafstörungen Baby – Viele Eltern kennen das Problem, wenn das eigene Baby nicht schlafen kann oder nachts aufwacht und beginnt zu schreien. Die Folge: Nicht nur Ihr Baby, sondern auch Sie selbst finden nicht den nötigen Schlaf, um einige Stunden später erholt in den neuen Tag zu starten. Dies kann sich als Belastung für die ganze Familie entwickeln.

Schlaf ist besonders wichtig, da dieser maßgeblich für die Erholung von Körper und Geist verantwortlich ist. Im Schlaf lädt der Körper den „Akku“ wieder auf und verarbeitet Eindrücke und Erlebnisse des Tages und ordnet diese.

„Nicht jedes Schlafproblem ist gleichzusetzen mit einer Schlafstörung“

Babys müssen in den Anfangswochen nach der Geburt erst noch ihren natürlichen Schlafrhythmus finden. Somit kann man bis ca. einem halben Jahr noch nicht von wirklichen Schlafstörungen sprechen. Dennoch können auch die ersten sechs Monate mit regelmäßigen Problemen beim Schlafen zur Belastung werden, was jedoch in kurzer Zeit in den Griff zu bekommen ist.

Schlafstörungen Baby – Ab wann spricht man von einer Schlafstörung?

Von einer Störung des Schlafs kann man erst nach ca. 6 Monaten sprechen, da das Baby bis dahin noch seinen Schlafrhythmus entwickeln muss. Charakteristische Anzeichen für eine mögliche Schlafstörung können sein:

  • Das Baby benötigt seit 4 Wochen oder länger abends mindestens 30 Minuten zum einschlafen
  • Einschlafen ist regelmäßig ausschließlich mit Hilfe der Eltern möglich
  • Das Baby wacht an mindestens 4 Tagen in der Woche nachts auf …
  • … und kann nicht von alleine / nur mit Hilfe der Eltern wieder einschlafen

 

Wie bei den Erwachsenen gibt es auch bei Babys verschiedenste Ursachen, die für eine Schlafstörung verantwortlich sein können. So können z.B. Geräusche, zu viel Licht oder die falsche Temperatur bereits ausreichen, um einen ruhigen Nachtschlaf zu stören. Ein- und Durchschlafprobleme können natürlich auch körperlicher Natur entspringen. Wenn die Eltern das Gefühl haben dies könnte der Fall sein, dann sollten sie einen Arzt aufsuchen um mögliche Erkrankungen auszuschließen und sich Gewissheit zu verschaffen. Häufg können jedoch durch kleine Änderungen im Umgang mit dem Baby bereits Probleme behoben werden und ein gesunder Schlafrhythmus wieder hergestellt werden (Für Kind und Eltern).

Beachten Sie: Babys haben einen erhöhten Nahrungsbedarf. Dies gilt auch in der Nacht. Aufwachen in 2 – 3 stündigen Intervallen ist absolut normal und nicht zwingend ein Anzeichen für eine Schlafstörung!

Schlafstörungen Baby – Bedeutung von Schlaf für Babys und Kleinkinder

Im Schlaf erholen sich Körper und Geist und sammeln neue Energie für den kommenden  Tag. Besonders bei Babys ist ausreichend Schlaf von besonderer Bedeutung, da beim Schlafen Wachstumshormone freigesetzt werden (dies passiert auch tagsüber, jedoch wird nachts eine höhere Menge freigesetzt) und somit sehr wichtig für Entwicklung und Wohlbefinden des Kindes ist. Aus diesem Grund sollten Eltern stets darauf achten, dass ihr Kind genug Schlaf erhält. Auch sollte nicht gewartet werden bis das Baby vollkommen übermüdet und überreizt ist, sondern es bereits vorher schlafen geleget werden. Anzeichen von Müdigkeit sind z.B. geballte Fäuste, abschweifende Blicke / glasige Augen oder quengeln.

Schlafstörungen Baby – Wie viel Schlaf benötigt ein Baby?

Neugeborene haben einen hohen Schlafbedarf und benötigen zwischen 16 – 20 Stunden Schlaf am Tag. Dieser verringert sich im Laufe der Zeit kontinuierlich. Nach ca. 3 – 4 Monaten verlängern sich die Schlafzyklen. Nach ca. 4 Monaten lernt das Baby einen Tag-/Nachtrhythmus zu entwickeln (dieser ist nicht angeboren, sondern muss erlernt werden). Ab 12 Monaten schlafen Babys noch ca. 12 – 14 Stunden am Tag. Jedoch gilt bei Kindern die gleiche Regel wie auch bei Erwachsenen: Jeder hat sein ganz individuellen Schlafbedürfnis. Es kann hilfreich sein, wenn die Eltern den Schlaf des Kindes über einige Wochen beobachten. Somit können die Bettzeiten darauf angepasst werden und mögliche Schlafprobleme vorab vermieden werden.

Alter Schlafbedarf pro Tag
1 – 3 Wochen 16 – 20 Stunden
3 – 6 Wochen 16 – 18 Stunden
6 Wochen – 4 Monate 15 – 16 Stunden
4 – 6 Monate 9 – 12 Stunden + 2 Nickerchen zu je 2,5 – 3 Stunden
6 Monate – 1 Jahr 11 Stunden + 2 Nickerchen zu je 1,5 Stunden

 

Diese Angaben stellen Durchschnittswerte dar und können individuell von Kind zu Kind variieren. Abweichungen von +/- 1 – 2 Stunden können durchaus vorkommen und sind kein Grund zur Sorge.

Schlafstörungen Baby_2Schlafstörungen Baby – Das Baby will nur im Bett der Eltern schlafen

Babys fühlen sich in der Nähe der Eltern am wohlsten. Hier finden sie Wärme, Geborgenheit und Zuneigung. Dennoch muss das Kind dazu nicht zwingend im Bett der Eltern schlafen. In der Anfangszeit kann ein Bettchen neben dem elterlichen Bett eine Alternative darstellen, um das Baby an ein eigenes Bett zu gewöhnen und gleichzeitig zu signalisieren, dass es nicht alleine ist. Hat sich das Baby erst einmal daran gewöhnt im Elternbett zu schlafen, ist es im Nachgang umso schwerer diese Gewohnheit abzulegen.

Schlafstörungen Baby – Das Baby wacht nachts mehrfach auf

Neugeborene haben einen erhöhten Nahrungsbedarf, welcher sie mehrmals (ca. alle 2 Stunden in der Anfangszeit) aufwachen lässt. Dieser Zyklus verändert sich mit der Zeit und wird immer etwas verlängert. Ist das Baby einmal wach, hat es meistens Hunger und möchte gestillt werden. Auch bei Kleinkindern kann zu viel Licht die Melatoninproduktion beeinträchtigen, was das Einschlafen erschwert. Hier kann es hilfreich sein, das Licht ausgeschaltet zu lassen oder zumindest zu dimmen. Spieleinheiten in der Nacht sollten ebenfalls vermieden werden. Am sinnvollsten ist es, dem Baby schnellstmöglich wieder zum einschlafen zu verhelfen, z.B. durch kuscheln, wiegen, streicheln, etc. Ein Baby, das nachts schreit sollte auf keinen Fall missachtet werden, in der Hoffnung, dass es vor Erschöpfung selbst wieder einschläft. Ein schreiendes Baby signalisiert, dass es seine Eltern benötigt!

Schlafstörungen Baby – Fazit

Ein schreiendes Baby muss nicht zwangsläufig unter Schlafstörungen leiden. Manchmal genügen bereits kleine Änderungen der Gewohnheiten, um einen besseren Schlaf zu gewährleisten. Dennoch besteht auf bei Babys die Möglichkeit einer vorliegenden Schlafstörung. Einige können bereits früher besser ein- und durchschlafen als andere Kinder. Diese Dauer und der damit einhergehende Stress für die Eltern kann jedoch maßgeblich beeinflusst werden. Das beste dabei ist: Dies funktioniert auch bei sturen Kindern, ohne es weinend zu ignorieren. Das einzige was Sie dazu benötigen sind  7 Tage.

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